Confessions of a confused Mind

Montag, Oktober 30, 2006

Love the run but not the race ....

... all alone in a silent way ... usw. usw. wie man das eben aus "Quattro/The World drifts in" kennt; tjaaa das haben sie leider nicht gespielt, die Herren von Calexico am Samstag in der Laiterie (die langsam zu meiner Lieblingslocation für Clubkonzerte avanciert). Aber es wäre mehr als dreist sich angesichts des phänomenalen Auftritts, den die Band dort geleistet hat, über ein oder zwei Restlieder (denn "Black Heart" blieb auch aus) auf der Songs-I´d-like-them-to-play-Liste zu brüskieren. Somit begibt dieses Konzert sich zusammen mit Massive Attack 2004 in Köln, Tool 2001 in Düsseldorf, Radiohead 2004 aufm Hurricane und Broken Social Scene 2006 in Straßbourg in die Top 5 der besten Gigs bis her. Und bevor ichs vergesse: Metric hat am Mittwoch im Nachtleben in Frankfurt auch ordentlich gerockt ... vielleicht etwas zu sehr, da sowohl meins als auch Alex Ohr noch drei Tage danach einen Tinitus beherbergte. Aber was erleidet man nicht alles für die Musik!?! Keep on rocking ...

Sonntag, Oktober 15, 2006

Aus dem Exil

Ich fühle mich gezwungen das Saarland zu verlassen, da ich mich dort weder intellektuell noch freizeitmäßig in dem Maße frei entfalten kann, das ich mir wünsche, was wohl auf die dürftige Fächerauswahl der Saarbrücker Uni und die Tatsache, das mein Freundeskreis sich in alle Himmelsrichtungen auflöst zurückzuführen ist. Darum wähle ich das Exil! Aaaaaaber: Home is where your heart is ... schniieeef
PS: Haben schon auf die Wohnung angetrunken
PSS: Gehe mich morgen für Literatur-Seminare einschreiben und auch ein neuer Job ist in Arbeit. Alles so aufregen!!!

Hat jemand meine Party gesehen?

Ich hab wirklich nur kurz "die Augen ausgeruht" und "Musik gehört" und schon war sie weg, auf und davon, verschwunden. Zurückgelassen hat sie nur ein armseliges SaarGold, hartnäckige Kopfschmerzen und viel viel Dreck. Doch das schlimmste ist: Das Miststück hat meine Erinnerung an den Abend mitgenommen!!! Würden sie nicht immer so viel Spaß machen, würd ich mir das nicht mehr gefallen lassen. Aber was soll ich sagen; bis zum nächsten Black Out dann ;-) Cheers

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Die unzähligen Widrigkeiten des Lebens

Alle eitlen Frauen (teilweise vielleicht sogar Männer) werden nicht nur verstehen, dass ich diesem Thema den ach so knapp bemessenen Platz meines Blogs einräume, nein - ein Aufatmen wird durch die Reihen all meiner Leidensgenossen gehen, Erleichterung darüber, dass jemand dieser langgehegten Verbitterung Ausdruck verleiht. Ihr kennt das: Man ist im Begriff sich für Party oder Club zu richten, gibt sich schönheitsbewusst extremst viel Mühe, übt sich in Genauigkeit ... und legt besonders viel Wert auf das Augen-Makeup. Jede Wimper muss fein säuberlich geschwärzt und akkurat von den anderen getrennt werden. Beinahe ein Unding, muss man sich diesbezüglich mit Kleister-Mascaras zufrieden geben. Doch möglicherweise gelingt es und man bewundert einen tv-spot-reifen Wimpernkranz im Spiegel, bis ... es plötzlich in der Nase kitzelt und man kann machen was man will - Handstand, Luft anhalten, was auch immer - man muss lauthals niesen. Jedem ist bewusst, dass neben Schlafen, Niesen das einzige ist, was der Mensch nicht mit offenen Augen tun kann ... zum Leidwesen jedes Wimperntuschebenutzers. Denn betrachtet man hinterher das hingebungsvoll vollendete MakeUp , muss man entsetzt feststellen, dass sich mit den Wimpern gerade das vollzogen hat, was jede geschminkte Frau fürchtet: die Fliegenbeinbildung!!! D.h. das Zusammenkleben einzelner Wimpern. In solchen Momenten frag ich mich regelmäßig: "Warum tu ich mir das eigentlich an?" und beschließe mich ab sofort nieeeee wieder zu schminken. Alle die mich kennen wissen jedoch, dass dieser Vorsatz niemals von Dauer ist. Also, notiert euch das: zum nächsten Geburtstag hätte ich gern Wimpernimplantate (gibts so was?!). Danke!